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15Jun

Was macht FürtherInnen glücklich?

Die Ergebnisse des Happy Planet Index beschäftige ich mich nun seit einigen Monaten:

Fakt ist, es gibt Länder mit weniger ‘Reichtum’, die auch noch weniger Ressourcen verbrauchen, aber die Menschen fühlen sich glücklicher als in Deutschland. Trotz Krisen gibt es in Deutschland seit Jahren Wirtschaftswachstum, sind wir Menschen dadurch glücklicher geworden?

Nein! Unser persönliches Glück hängt eben nicht vom Wirtschaftswachstum ab. Es gibt seit 2006 einen anderen Ansatz der EU, der leider nicht wirklich verfolgt wird:

EU-Nachhaltigkeitsstrategie

„Sie (die EU-Nachhaltigkeitsstrategie) strebt eine kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlergehens („well-being“) auf unserem Planeten für die heute lebenden und für die künftigen Generationen an.“
Beschluss der EU Staats- und Regierungschefs vom Juni 2006

Eine Umfrage aus Allensbacher Archiv von 2009 gibt erste Ansätze.

Was macht Sie persönlich glücklich, was ist für Sie eine Quelle des Glücks?

  • Körperliches Wohlbefinden, Gesundheit (91 %)
  • Finanzielle Sicherheit (73 %)
  • Gute Freunde (73 %)
  • Glückliche Ehe Partnerschaft (71 %)
  • Das man in einem freien Land lebt (68 %)
  • Ein schönes Haus, eine schöne Wohnung (58 %)
  • Ein erfülltest Familienleben (57 %)
  • In der Natur sein, draußen sein (51 %)
  • Freiheit, selbstbestimmtes Leben (51 %)
  • Freude am Beruf (49 %)
  • Verantwortung für andere übernehmen, anderen helfen (36 %)
  • Erfolg im Beruf (35 %)
  • Viel Freizeit (28 %)
  • Eine Lebensaufgabe finden, der man sich ganz widmet (26 %)
  • Ein Glaube, der einem Sicherheit gibt (25 %)
  • Ein Hohes Einkommen (22 %)
  • Gutes Aussehen (21 %)
  • Das man Einfluß hat, dass auf einen gehört wird (18%)
  • Viel besitzen (7 %)
  • (Quelle Allensbacher Archiv, lfD-Umfrage Nr. 10046, Oktober 2009)

Finanzielle Sicherheit ist sicher ein großer Eckpfeiler für ein glückliches Leben, aber es gibt auch andere, darunter auch sehr viele soziale Aspekte.

Aber was brauchen unsere FürtherInnen in Fürth konkret um glücklich zu sein?

Nach der Antwort sucht nun unsere Arbeitsgruppe „Glück“. Und wer kann besser wissen was FürtherInnen glücklich macht als FürtherInnen selbst. Genau deswegen werden wir demnächst euch fragen, und wir freuen uns auf Antworten. Wir hören euch zu, und machen daraus dann politsche Ziele.

Mehr Infos folgen …

15Mai

kurz notiert: Grüne Wege führen weiter

Grüne Wege 2010 – Auf grünen Wegen zu mittelfränkischen Denkmälern

Schon das vierte Jahr in Folge laden GRÜNE in Mittelfranken zu Wanderungen in unserer näheren Umgebung ein. Letztes Jahr besuchten wir kulturelle Einrichtungen.

In 2010 wollen wir unter dem Titel „Grüne Wege zu mittelfränkischen Denkmälern“ einen oft vergessenen Bereich in den Mittelpunkt stellen. Wir zeigen ihnen mit kompetenten Begleiterinnen, dass es in Mittelfranken sehr viele – oft unbekannte – Denkmäler gibt, die als Zeitzeugen der Vergangenheit wichtig für unsere einzigartige Kulturlandschaft sind.

Die Touren sind in der Regel Sonntagnachmittags, lediglich bei Besichtigungen sind andere Wochentage möglich, um eine fachliche Begleitung durch Mitarbeiter der besuchten Projekte zu erhalten. Die Startpunkte sind alle direkt an Bahnhöfen. Bei einer der Touren fahren wir mit dem Fahrrad weiter. Wir bitten um Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr – der Umwelt zu liebe.

Entdecken Sie die einzigartige Denkmalstadt Fürth, Sachkundige Führung durch Lothar Berthold, Fürther Geschichtswerkstatt, anschließend geht es ins Cafe am Park.

Denkmalstadt Fürth, Sonntag, 16. Mai 2010
Treffpunkt: Fürth Hauptbahnhof
Start: 14.00 Uhr
Anreise: Nürnberg Hbf 13.50 Uhr oder Erlangen 13.45 Uhr

Download:
Grüne Wege führen weiter 2010

Links:
http://www.gruene-wege-fuehren-weiter.de/

04Dez

Aufruf: Kundegebung und Demo gegen Rechts

Info vom:
Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus

In Fürth dulden wir keine Hetzveranstaltungen gegen Bürger/innen, nur weil sie keinen deutschen Pass haben!
Daher: Keine Straße, kein Platz für Neonazis!

Für Samstag den 19.12.09 ab 15.00 Uhr hat eine Gruppe von Neonazis, die sich “freie Nationalisten Nürnberg” nennt, am Kaiserplatz in der Fürther Südstadt eine Kundgebung mit dem Motto “Ausländerrückführung statt integration” angemeldet. Dies ist ein offener Angriff auf die hier lebenden Bürger/innen ohne deutschen Pass. Unverholen stellen die Nazis deren Recht hier zu leben und zu arbeiten in Frage.

Das können wir nicht zulassen!

Die gante Stadt Fürth mit ihren Repräsentanten und all ihren anständigen Bürgern und Bürgerinnen ist aufgefordert, diesen Angriff geschlossen und entschieden zurückzuweisen

Stehen wir gemeinsam auf!

Eine derartige Hetzveranstalung dulden wir nicht in unserer Stadt. Wir schützen gemeinsam unsere Mitbürger/innen!

Kommen Sie daher zur Kundgebung mit anschließender Demonstration am Platz der Opfer des Faschismus (U-Bahn Jakobinenstr.) am 19.12.09, 14 Uhr. Wir werden dort der Opfer gedenken: In Fürth keine Straße und kein Platz den Neonazis!


Nachtrag 04.12.09
Es gibt auch einen Bericht zu dem Thema in den Fürther Nachrichten

03Dez

Kommentar: Volksbegehren Nichtraucherschutz

Wir haben es geschafft, und das mit dem besten Ergebnis, dass ein Volksbegehren jemeils erreicht hat. 13,9% der Wahlberechtigten haben trotz Wind und Wetter unterschrieben. Das sind knapp 1.3 Millionen Menschen. Wir in Fürth können auch besonders stolz sein auf unser Ergebnis sein: Mit 14,4 % liegen wir sogar über den Durchschnitt. Fürth Land hat sogar 19,6% erreicht.

Übrigens es ging niemals darum Raucher zu diskriminieren. Ich gehöre selbst zu den Jojo-Rauchern – derzeit bin ich glücklicher Nichtraucher. Aber meine persönliche “Freiheit”, und die Freiheit der Raucher, hört nun mal da auf, wo andere Schaden nehmen. Und mal ganz ehrlich, was spricht dagegen draußen vor der Tür zu rauchen?

Wir hatten hier in Bayern ein vom Verfassungsgericht gelobten Nichtraucherschutz. Allerdings hatte die CSU bei der letzten Landtagswahl hohe Stimmverluste. Soviele Stimmverluste, dass sie sogar die absolute Mehrheit verloren hatte.
Anstelle aber nun die wahren Gründe des Mißerfolgs bei der Wahl suchen, war der angebliche Grund schnell gefunden: Das “zu harte” Nichtraucherschutzgesetz. Darum wurde dieser gelobte Nichtraucherschutz auch gleich aufgeweicht.

Welch schallende Ohrfeige hat die Regierung nun bekommen. Wir wollen keinen aufgeweichten Nichtraucherschutz. Wir wollen keine halben Sachen.

Kann man nun aber einen so basisdemokratischen Willen, wie ein Volksbegehren ignorieren?
So wie die derzeitigen Reaktionen der Regierung sind: Man kann das Volk ignorieren. Das nenn ich pure arroganz. Wer sich so demonstrativ  über den Willen des Volkes hinweg setzt, bekommt hoffentlich die Quittung bei der nächsten Wahl. Die nächste Ohrfeige steht euch beim Volksentscheid im Sommer bevor.

Alex Gauert

P.S.: Ich möchte euch noch den Kommentar von Peter Fahrenholz in der SZ empfehlen: Die CSU, Selbstbetrug und die Rache der Wähler

 

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